Whitsunday Island, Feuchte Nächte und mit dem grünen Röhrchen ins Krankenhaus

Endlich kam der Tag an dem wir unseren von Deutschland gebuchten Seegeltrip starten durften.

Am Hafen von Airlie Beach checkten wir auf das Boot ‚SV whiteheaven‘ ein und starteten in Richtung Whiteheaven Beach. 

Nach da 3 Stunden Fahrzeit kamen wir an der Insel an und liefen zum Lookout.ein atemberaubender Ausblick.


Danach liefen wir zum bekannten whiteheaven Beach und hatten dort 4 Stunden Zeit zum Sonnen, Schorcheln, Baden und Chillen.

Baden und Schorcheln ist dort jedoch nur mit einem Stingersuit möglich was bei der Hitze irgendwie keinen Spaß macht. Der Stand ist atemberaubend aber seht selbst: 


Am Abend furhen wir in eine kleine Bucht in der wir für die Nacht anlegten.

In unserer kleinen Kabine die wir mit 3 netten Frauen aus Kalifonien teilten gab es leider nicht mal ein Fenster und die Kabine war maximal 4qm groß. Ich wachte nachts auf und habe totale Panik bekommen zu ersticken, also packte ich mein Kissen, Laken und ein Handtuch und ging an Deck.

Dort lag die Crew und 3 andere Mitreisende. Mit einer alten yogamatte versuchte ich mir ein halbwegs bequemes Bett zu bauen.

Wie ich mich endlich hingelegt hatte fing es das Regnen an. Es gab zwar ein Dach aber der Regen peitschte links und rechts ordentlich rein.

Da ich lieber nass werde als zu ersticken versuchte ich mir mit meinem Laken über Kopf und Gesicht irgendwas zu bauen damit es nicht ganz so schlimm ist, geklappt hat das jedoch nicht. Ich habe wenig geschlafen, aber wenigstens musste ich nicht in die Kabine zurück. 

Bett

Nachdem es morgens dann irgendwann aufklarte sind wir zu schnorchelspots gefahren. Caro hatte Angst in das Wasser zu gehen wegen den Stingers und ich war einfach zu faul die ganze Zeit den Anzug an und auszuziehen.

Somit durften wir mit einem der Jungs vom Boot die ganze Zeit mit dem kleinen Motorboot rumfahren und haben hierbei ganz viele bunte Fische und auch eine Schildkröte gesehen. 

Nach dem letzten Stop ging es dann leider schon wieder Richtung Airlie Beach.

Kurz vor der Ankunft bin ich dann ziemlich blöd gefallen und habe mir die Schulter verletzt. 

Angekommen im Hafen kamen Sanitaeter und haben mir zur ersten Schmerzlinderung ein grünes Röhrchen gegeben welches mich ziemlich schnell glücklich gemacht hat da ich total high war 🙂 danach ging es ins Krankenhaus und seit dem bin ich leider ziemlich eingeschränkt im Urlaub :/ 

Airlie Beach 

Nach viel Natur zog es uns über Silvester nach Airlie Beach hier hofften wir auf ein wenig Nachtleben und Beachpartyflair.

Angekommen wechselten wir erstmal den Campingplatz in die Stadt, auf einen ziemlich runtergekommenen Platz auf dem hauptsächlich Backpacker und sehr junge Traveller wohnten. Die Stadt erwies sich als kleiner als gedacht und von Nachtleben war nicht so viel zu spüren wie erwartet. Es gab ein paar Bars und 3 Clubs. 

An Silvester trafen wir uns dann mit einer Kollegin und Mann von mir, grillten Burger und schauten uns um Mittrnacht am Strand unter Palmen das sehr kurze Feuerwerk an. Danach zogen wir in die Clubs, in welchen wir uns jedoch aufgrund der vielen Freaks nicht recht wohl fühlten. Die Zeit in Airlie haben wir dann noch irgendwie an der Lagune und mit chillen am Pool rumgebracht. 

Die Moskitos dort haben uns jedoch oft zum Wahnsinn getrieben. 

Paluma National Park, Townsville und Magnatic Island 

Von Hervey Bay aus haben wir aufrund des Wetters beschlossen die Route mal wieder zu ändern und sind erstmal 1100 km in den Norden gefahren in den Paluma National Park. Hat sich jedoch ehr nicht gelohnt. Wir haben dann aber einen tollen Platz zum schlafen am Strand gefunden. Danach ging es nach Townsville. Etwas schöner wie Hervey Bay, jedoch auch hier etwas enttäuschend. Also sind wir dann für einen Tag nach Magnatic Island gefahren und haben und einen kleinen grünen Mook gemietet um damit über die Insel zu fahren. Nach ca 2 Stunden waren wir damit jedoch schon fertig und haben einen Walk bei heftiger Hitze zum Fort gemacht um Koalas zu sehen. Dies hat tatsächlich geklappt und wir haben einen kleinen Süßen Koala in freier Natur sehen dürfen. Danach sind wir zu den Rocks gefahren an denen man Wallabies in freier Natur sehen kann und auch hier hatten wir Glueck und haben welche gesehen. Nach einer weiteren Rundfahrt mit dem Mook, sind wir wieder zurück nach Townsville gefahren um dann die Reise nach Airlie Beach anzutreten. Unterwegs haben wir einen tollen freien Platz zum Schlafen in Home Hill gefunden an dem es sogar WLAN und Duschen gab, leider auch ein Feuer in der Nachbarschaft und irgendwann hat es verbranntes Stroh ‚geregnet‘ was uns aber nicht weiter gestört hat… Airlie Beach folgt im nächsten Artikel