Die Azoren

Ich war mal wieder unterwegs, diesmal hat es mich auf die Azoren verschlagen.

Kennt man ja aus dem Wetterbericht 😉 Aber wer nicht weiß, wo diese liegen: irgendwo im Atlantik zwischen Europa und Amerika.

Also los ging es auf der Hauptinsel Sao Miguel, in der Hauptstadt Ponta Delgada.
Hier wurde ich von einem netten Fest empfangen welches sich  «Festa do Senhor Santo Cristo dos Milagres»  nennt, jedoch war der ganze Urlaub von Festen über alle Orte geprägt welche sich «Festas do Divino Espirito Santo» (Fest zu Ehren des Heiligen Geistes) nennen und auf allen Inseln mit den so genannten „Imperios“ gefeiert werden.

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Neben dem Fest gab es in Ponta Delegada auch noch eine AnanasPlantage zu besichtigen. Wustet Ihr das eine Ananas bis zu 2,5 Jahre braucht bis sie fertig ist? Ich auch nicht…

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Und einen tollen Garten (Jardim Antionio Borges)

Und allgemein einige schöne Ecken

Nach 2 Tagen Festle und Trouble und gefühlt 100 mal am Tag Feuerwerk, war ich dann doch ganz froh mit der Fähre Richtung Santa Maria (eine kleine Nachbarinsel) aufzubrechen.

Santa Maria hat 5500 Einwohner und es dauert mit der Fähre ca 4 Stunden um hinzukommen, in der Hauptstadt Vila do Porto gab es genau 2 Hotels und ein Hostel, in welchem zu der Zeit so ziemlich genau 5 Gäste da waren)

Dort bin ich einige Tage sehr unterschiedliche Wanderwege gelaufen und habe einfach die Insel genossen.
Die Wege waren von Wegen an den Klippen mit dem Ozean in unmittelbarer Nähe, über Waldwege bis hin zu Wiesen- und Weidewegen sehr abwechslungsreich.

Aufgrund des Vulkanischen Ursprungs der Azoreninseln, sind die Anstiege doch oft recht anstrengend gewesen.

Grundsätzlich ist Santa Maria eine sehr ruhige Insel mit sehr wenig Touristen.

Die Menschen sind alle sehr nett und super hilfsbereit und konnten alle erstaunlicherweise alle sehr gut Englisch.

Nach 6 Tagen auf dieser wunderschönen ruhigen Insel auf welcher auch 3 Tage gereicht hätten, ging es wieder zurück nach Sao Miguel.

Hier in einem wunderschönen Ferienhaus in Caloura in dem es sehr seltsame Vögel gibt (https://www.youtube.com/watch?v=d97uQCDV29I) welche Gelbschnabelsturmtaucher hießen und nette Geräusche nachts gemacht haben brach die 2. Woche Azorenurlaub an.

Auch auf Sao Miguel gab es wunderschöne Wanderwege, welche wieder teilweise recht anstrengend, aber landschaftlich super schön waren.

Es gibt dort sehr viele Kraterseen aufgrund der Vulkane, und es brodelt überall unter der Erde welches auch einen ständigen Schwefelgeruch in der Nase verursacht.

Neben den vielen Tieren an Land, gibt es um Sao Miguel auch spannende Lebewesen zu Wasser.
Auf einem Walbeobachtungstrip konnte ich Blauwale, Finnwale, Delfine, Quallen und Schildkröten aus nächster Nähe bestaunen.

Auf Sao Miguel gibt es neben tollen Wanderwegen auch einige tolle Aussichtspunkte sowie andere Highlights zu besuchen.

Neben Europas einziger Teeplantage auf der man sowohl beobachten kann wie Tee hergestellt wird, als auch durch die Teefelder spazieren kann.

Gibt es auf Sao Miguel aufgrund der Vulkane viele Quellen zum Baden, ich war bspw. im TerraNostraGarden welcher sowohl einen einzigartigen botanischen Garten als aber eben auch die tollen Bademöglichkeiten bietet.

Zusammenfassend kann man sagen sind die Azoren landschaftlich wunderschön, abwechslungsreich und teilweise von Touristen noch recht verschont.

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