Szwaziland

So richtig gut informiert waren wir ja irgendwie nicht, und irgendwie ist uns auch kurz vorher aufgefallen das Swasziland ja ein richtiges Land ist und nicht nur ein Teil von Südafrika. Kurz vor der Grenze kam dann mal kurz die Frage hoch ob wir da eigentlich sowas wie ein Visum brauchen würden.

Mhh keine Ahnung, probieren wir mal ohne.

Also wir zur Grenze und am Grenzübergang in das Büro gegangen, dort stempelte eine etwas unmotivierte Dame etwas in unseren Pass. Auf meine Frage was wir jetzt noch zu tun hätten, kam ein etwas forsches ‚go in your car and drive’…

Gesagt getan, im Auto wurde uns klar das das jetzt nur die Ausreise aus SA ist, also einmal um die Ecke gefahren, wieder angehalten, wieder einen Stempel bekommen und schon waren wir in Swaziland.

Dort waren dann auch direkt die Straßen etwas schlechter und in den Schlaglöchern hätte man ganze Kühe verstecken können… Das wir keinen Reifen zerschossen haben, grenzt eigentlich an ein Wunder!

Als wir einmal gehalten haben ein um zu schauen ob wirklich alle Reifen noch ganz sind, kamen direkt Schulkinder gerannt um Süssigkeiten zu erbetteln.

Dies sollte uns noch soooo oft passieren.

Nach einer trotz der schlechten Straßen, wunderschönen landschaftlichen Fahrt sind wieder in unserer Lodge angekommen und haben den Tag am Pool ausklingen lassen.

Am nächsten Tag haben wir morgens auf einen ganz süßen Markt gestartet auf dem hauptsächlich Handarbeitssachen verkauft worden sind, im nachhinein betrachtet wäre das die günstigste Möglichkeit für Shopping gewesen.

Ich habe dort etwas für meinen Neffen kauft für umgerechnet 1.20 Euro, was ich später in den Tourihochburgen in SA für 10 Euro wieder gesehen habe…

Danach sind wir in ein Swazi Dorf gefahren, die Swazi sind eine afrikanische Volksgruppe der Bantu.

Im Dorf wurden wir erst rumgeführt und viel über die Traditionen welche immerfort gelebt werden informiert.

Kaum vorzustellen aber es gibt bei den Swazi welche ähnlich den Zulus sind Polygamie bis heute.

Nach dem Rundgang durften wir einem traditionellen Tanz zu schauen bei dem die Männer ihr Bein so hoch wie möglich schmeißen um Stärke zu beweisen.

Die unverheirateten Mädchen tun dies ebenso, jedoch um ihre Jungfräulichkeit zu beweisen. Seltsam, ist aber so…

Was noch viel seltsamer war, als die Tänze begonnen wurde ich total emotional und bekam Pipi in die Augen, keine Ahnung warum aber irgendwas hat mich sehr berührt ich hatte auch bis zum Schluss Gänsehaut…

Am nächsten Tag sind wir einmal quer durch Swaziland gefahren gen Süden Richtung St. Lucia.

Unterwegs fuhren wir an einigen traditionellen Swazi/Zulu Dörfern vorbei, und als wir anhielten damit ich kurz ein Foto machen kann, hatten wir direkt wieder bettelnde Menschen um uns herum.

Da wir aber vor kurzen bei einem Vortrag die schlaue Idee gehört haben, die Lebensmittel nicht einfach so rauszugeben sondern zu tauschen gegen etwas um das ganze etwas vertretbarer zu machen haben wir und kurzerhand selbst ins Dorf eingeladen.

Das Dorf bestand aus da 5 Hütten, und anwesend waren 4 Frauen, 5 Kinder und ein Opa.

Sie haben uns Ihr Zuhause auf eine so tolle freundliche Art gezeigt und sogar die Babyziege in die Arme gedrückt das wir ganz spontan alles was wir an essen dabei hatten so ziemlich dort gelassen haben.

Nach wunderschönen Momenten mit der Familie sind wir dann doch irgendwann wieder weiter,  der Gedanke daran das die Familie in Lehmhütten wohnt und auf dem Boden schläft, lässt mich jedoch bis jetzt nicht los…

Das war Swaziland, im nächsten Beitrag ist St. Lucia dran und warum wir nachts fast 2 Stunden immer wieder durch die kleine Stadt gefahren sind…

Südafrika der Start in Johannesburg, BlydeRiver Canyon und im Krüger Nationalpark

Wir starten unsere Südafrikatour in Joahnnesburg, und unser Navi will uns anscheinend zum ersten Guesthouse erstmal die Stadt zeigen. Quer durch die City, an jeder Ampel haben wir gefühlt überprüft ob das Auto auch wirklich verriegelt und alle Scheiben oben sind, da Afrika ja sehr gefährlich sein soll.

Angekommen wollten wir eigentlich direkt los nach Soweto, doch mit einem Mal find es richtig krass mit Regen und Hagel an, so das wir erstmal garnichts machen konnten.

Nach Rücksprache mit unserer Guesthousemama haben wir uns dann aufgrund des Wetters entschieden das Apartheitsmuseum zu besuchen.

Gesagt getan, grundsätzlich ist es ein tolles Museeum was sicherlich einen wichtigen Teil der Geschichte, wenn nicht sogar den wichtigsten, Südafrikas widerspiegelt.

Jedoch muss ich sagen das es unlogisch aufgebaut war man Stellenweise wenn man sich mit dem Thema noch nicht befasst hat nicht viel verstanden hat oder zu viele Informationen auf einen eingeprasselt sind.

Auch die Nelson Mandela Ausstellung, war weder irgendwie chronologisch noch hast man was über ihn und sein Leben im Detail erfahrenen.

Wichtiges Thema aber für mich definitiv nicht der richtige Ort um sich darüber zu informieren oder damit anzufangen sich damit zu beschäftigen.

Am nächsten morgen haben wir mit strahlendem Sonnenschein Johannesburg verlassen aber nicht ohne vorher noch die tollen Jacaranda Bäume zu bewundern welche um diese Jahreszeit überall in der Stadt blühen.

Dann sind wir Richtung Pilgrims Rest gefahren, auf dem Plan stand eigentlich der Blyde River Canyon, jedoch wurde das Wetter immer schlechter und es machte immer weniger Sinn… Wir haben das Dorf Pilgrims Rest angeschaut und zwischendurch an verschiedenen Wasserfällen gehalten und sind dann in unser schnuckliges Guesthouse eingecheckt, auf dessen Wiese unzählige Hasen gewohnt haben.

Am nächsten morgen sind wir extrem früh los um endlich den Blyde River Canyon zu bestaunen. Angefangen am Pinnacle Rock, über die Bourke’s Luck Potholes, God’s Window bis zu den Three Rondavels.

Wahnsinns Ausblicke!

Das Wetter hielt auch und wir waren begeistert!

Da wir so früh gestartet sind waren wir breites so früh fertig das wir direkt weiter in den Krüger Nationalpark gefahren sind.

Für mich wäre es das erste mal mal in einem solchen Nationalpark und da uns andere Touristen am Vortag erzählt haben das die Chance hier wirklich Tiere zu sehen sehr gering ist, hatte ich etwas Angst bzw. Bedenken das wir hier nur Sinnlos durch die Gegend fahren.

Nach ca. 5 Minuten im Park sahen wir bereits die ersten Impalas, Zebras, Giraffen, Elefanten usw.

Es sollten noch etliche Tiere an dem Tag folgen und es war atemberaubend…

Kurz vor Schluss bogen wir um eine Ecke und standen auf einer kleinen unbefestigtsten Straße vor einer Herde Elefanten welche ein junges dabei hasten. Der  Elefant direkt vor uns wirkte irgendwie auch nicht so erfreut und zu sehen und wir wussten nicht so recht wie wir reagieren solle.

Rückwärts fahren war keine Option, weiterfahren ging auch nicht da die Elefanten uns den Weg versperrten.

Nach einigem hin und her er sind die Elefanten dann aber zur Seite abgebogen und wir konnten unser Tour fortsetzen.

Uns war aber in der Situation sehr unwohl, da diese uns locker platt gemacht hätten 😉 aber Gott sei dank war ich so clever alles auf Video festzuhalten 😉

Als wir Abend an unsere Lodge für die nächsten Tage eingecheckt haben gab gab es zu unserer Verwunderung nicht den kleinen Bungalow den wir gemietet hatten, sondern reine Riesen Lodge mit 2 Schlafzimmern und einem Riesen Wohnzimmer. Das beste an der Lodge (Sabie River Lodge) war allerdings die Terasse welche direkt zum Sabie Fluss lag und von der aus man direkt Flusspferde und andere Tiere beobachten konnte.

Die Anlage an sich war auch der Hammer, vom Pool über die Feuerstelle bis zum Restaurant, einfach toll!

aufgrund dessen das wir am Vortag bereits so viele Tiere gesehen hatten und unsere Unterkunft so mega war haben wir beschlossen am nächsten Tag einfach nicht wie geplant in den Krüger zu fahren sondern die Tiere von unserer Terrasse aus zu beobachten.

Dies hat auch was Flusspferde anging super funktioniert.

Wir konnten diese eigentlich den ganzen Tag beobachten und abends kam noch irgendwas Büffelartiges zu uns in den Vorgarten spaziert.

Am nächsten Tag sind wir dann doch wieder in den Krüger da wir bisher noch keine Löwen gesehen hatten, und was wäre Safari in Afrika ohne Löwen?

Wir haben zunächst alle Tiere vom Vortag nochmal gesehen, teilweise sogar näher und oft mit Jungtieren.

Irgendwann kam dann endlich auch ein Löwe, bzw. eine Löwin, leider sehr weit weg und somit schwierig zu erkennen.

Nach dem wir irgendwann genug von Tieren, Schotterpisten und Natur hatten sind wir Richtung Swaziland aufgebrochen.

Aber dazu mehr im nächsten Artikel…

Die Azoren

Ich war mal wieder unterwegs, diesmal hat es mich auf die Azoren verschlagen.

Kennt man ja aus dem Wetterbericht 😉 Aber wer nicht weiß, wo diese liegen: irgendwo im Atlantik zwischen Europa und Amerika.

Also los ging es auf der Hauptinsel Sao Miguel, in der Hauptstadt Ponta Delgada.
Hier wurde ich von einem netten Fest empfangen welches sich  «Festa do Senhor Santo Cristo dos Milagres»  nennt, jedoch war der ganze Urlaub von Festen über alle Orte geprägt welche sich «Festas do Divino Espirito Santo» (Fest zu Ehren des Heiligen Geistes) nennen und auf allen Inseln mit den so genannten „Imperios“ gefeiert werden.

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Neben dem Fest gab es in Ponta Delegada auch noch eine AnanasPlantage zu besichtigen. Wustet Ihr das eine Ananas bis zu 2,5 Jahre braucht bis sie fertig ist? Ich auch nicht…

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Und einen tollen Garten (Jardim Antionio Borges)

Und allgemein einige schöne Ecken

Nach 2 Tagen Festle und Trouble und gefühlt 100 mal am Tag Feuerwerk, war ich dann doch ganz froh mit der Fähre Richtung Santa Maria (eine kleine Nachbarinsel) aufzubrechen.

Santa Maria hat 5500 Einwohner und es dauert mit der Fähre ca 4 Stunden um hinzukommen, in der Hauptstadt Vila do Porto gab es genau 2 Hotels und ein Hostel, in welchem zu der Zeit so ziemlich genau 5 Gäste da waren)

Dort bin ich einige Tage sehr unterschiedliche Wanderwege gelaufen und habe einfach die Insel genossen.
Die Wege waren von Wegen an den Klippen mit dem Ozean in unmittelbarer Nähe, über Waldwege bis hin zu Wiesen- und Weidewegen sehr abwechslungsreich.

Aufgrund des Vulkanischen Ursprungs der Azoreninseln, sind die Anstiege doch oft recht anstrengend gewesen.

Grundsätzlich ist Santa Maria eine sehr ruhige Insel mit sehr wenig Touristen.

Die Menschen sind alle sehr nett und super hilfsbereit und konnten alle erstaunlicherweise alle sehr gut Englisch.

Nach 6 Tagen auf dieser wunderschönen ruhigen Insel auf welcher auch 3 Tage gereicht hätten, ging es wieder zurück nach Sao Miguel.

Hier in einem wunderschönen Ferienhaus in Caloura in dem es sehr seltsame Vögel gibt (https://www.youtube.com/watch?v=d97uQCDV29I) welche Gelbschnabelsturmtaucher hießen und nette Geräusche nachts gemacht haben brach die 2. Woche Azorenurlaub an.

Auch auf Sao Miguel gab es wunderschöne Wanderwege, welche wieder teilweise recht anstrengend, aber landschaftlich super schön waren.

Es gibt dort sehr viele Kraterseen aufgrund der Vulkane, und es brodelt überall unter der Erde welches auch einen ständigen Schwefelgeruch in der Nase verursacht.

Neben den vielen Tieren an Land, gibt es um Sao Miguel auch spannende Lebewesen zu Wasser.
Auf einem Walbeobachtungstrip konnte ich Blauwale, Finnwale, Delfine, Quallen und Schildkröten aus nächster Nähe bestaunen.

Auf Sao Miguel gibt es neben tollen Wanderwegen auch einige tolle Aussichtspunkte sowie andere Highlights zu besuchen.

Neben Europas einziger Teeplantage auf der man sowohl beobachten kann wie Tee hergestellt wird, als auch durch die Teefelder spazieren kann.

Gibt es auf Sao Miguel aufgrund der Vulkane viele Quellen zum Baden, ich war bspw. im TerraNostraGarden welcher sowohl einen einzigartigen botanischen Garten als aber eben auch die tollen Bademöglichkeiten bietet.

Zusammenfassend kann man sagen sind die Azoren landschaftlich wunderschön, abwechslungsreich und teilweise von Touristen noch recht verschont.

Zagora Wüste oder auch 2 Tage im Bus

Geplant war ein Ausflug in die Zagora Wüste welches ein Ausläufer der Sahara ist, um das Land und die Natur noch etwas besser kennenzulernen.

Wir wurden morgens um 7 am Riad abgeholt und fuhren erstmal 4 Stunden Bus nach Ait Ben Haddou ein charmantes Dorf in den Bergen.

Leider hatten wir hier sehr wenig Zeit und wurden nach einem Mittagessen wieder in unseren Bus gescheucht. Den Ausruf ‚jalla-jalla‘ was soviel bedeutet wie ‚los Auf gehts‘ hörten wir hier ca 20 mal und sollten wir noch viel öfters hören…

Nach weiteren 4 Stunden im Bus erreichten wir Zagora, direkt dahinter wurden wir auf Kamele gesetzt und es ging los Richtung Zeltlager.

Dort angekommen gab es ein traditionelles Berber Dinner und Musik am Lagerfeuer. Wir gingen früh schlafen, da zum einen der Solarstrom alle war und wir morgens zum Sonnenaufgang schon wieder auf dem Kamel sein sollten zum anderen war es auch ziemlich langweilig so im Dunkeln rumzusitzen.

Die Nacht auf den Feldbetten in den Zelten war ziemlich kalt und gewöhnungsbedürftig. Vor allem das Kamel welches sich neben unser Zelt gelegt hatte roch etwas streng und schien sich mit dem Esel die ganze Nacht zu unterhalten.

Morgens ging es also direkt wieder aufs Kamel (wir liefen diesmal lieber nebenher) und zurück in unseren Bus.

Wüste am Morgen war jedoch wunderschön!

Nach weiteren 3 Stunden fahrt haben wir Ouarzazate erreicht, leider wurden wir hier wieder nur kurz in einen Teppichladen geführt und wieder ‚jella-jella‘ zurück in den Bus wo es

auch schon wieder zurück Richtung Marrakesh ging.

Auch wenn wir mehr im Bus waren als das wir die Orte sehen konnten. Die Landschaften aus dem Bus heraus waren spektakulär.

Kamelreiten und in der Wüste schlafen brauch ich jedoch nicht nochmal 😉

Tel Aviv Teil 2

Die restlichen Tage in Tel Aviv begannen wir mit einer Radtour am Strand entlang.

Ein wunderschöner ewiglanger Strand, zum baden leider zu kalt…

Nach dem Strand und dem ehemaligen Hafen von Tel Aviv, haben wir  noch die Innenstadt mit dem Rad erkundet, die aber irgendwie keine richtige Innenstadt war.

 

Waren im Florentiner Viertel und in einer netten Bar auf der Sderot Rotschild.

Am Silvestertag haben wir alles etwas langsamer angehen lassen und sind nach dem Carmel Market noch Humus essen gewesen, waren am Strand und haben die letzten Sonnenstrahlen genossen und uns irgendwann für Abends schick gemacht.


Abends sind wir erst im Dr. Shakshuka essen gewesen (viel zu viel für 3 Personen, und geschmeckt hat es leider auch nicht) und danach haben wir in einer Bar in OldJaffa in das neue Jahr hineingefeiert.

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Und dann begann das neue Jahr und wir waren auch schon wieder auf dem Heimweg…

Aber ich freue mich denn: Marokko, Wien, Irland, Kanada und Südafrika are waiting 🙂

 

Jerusalem

Vor Abreise in Deutschland waren wir uns unsicher ob wir aktuell einen Ausflug nach Jerusalem machen können, die Presse ist aktuell voll von Auseinandersetzungen nach gewissen Aussagen aus den USA.

In Israel angekommen haben wir uns bei einigen Leuten erkundigt und alle haben uns gesagt das es überhaupt kein Problem sei aktuell.
Also gesagt getan und ab mit dem Bus nach Jerusalem, wo wir direkt unsere seltsame Frau von der Führung am Tag zuvor in Tel Aviv wieder als Stadtführern gehabt hätten, somit haben wir uns entschieden die Tour auf eigene Faust zu machen und sind anhand Reiseführer losgetigert.

Sehr viele kleine Gassen, voll mit Souveniershops, und so viele Sehenswürdigkeiten das wir nach ca. 2 Stunden festgestellt haben das wir niemals alles schaffen werden.

Wir haben begonnen am Jaffa Tor und sich Richtung Zion Tor gelaufen, vorbei am Grab von David und am Abendmahlsaal.

Durchs Jüdische Viertel zu Klagemauer.

Natürlich haben auch wir Briefe hierfür geschrieben und diese bei einem Gebet an die Mauer geklemmt.

Danach wollten wir auf den Ölberg, welcher leider an dem Tag geschlossen war.

Die andere Mädels sind dann noch den Kreuzzug gelaufen und ich habe mich einfach etwas durch die Gassen treiben lassen.

Fazit:

Eine wunderschöne moderne Stadt mit viel Kultur und natürlich Religion. Zwischendurch war es mir etwas zu viel Tourismus auf den Märkten bzw. in den Gassen.

 

Da dies am Freitag war, haben wir natürlich auch noch den Beginn des Sabbats miterlebt.

Irgendwie kurios wenn plötzlich keine Menschen mehr auf der Straße sind und keine Bahn und Bus mehr fährt, alle Läden zu sind und nicht mal mehr die Geldautomaten wirklich funktionieren.

Aber auch sehr spannend dies mitzuerleben in der Heiligen Stadt.

Am Abend haben wir in unserem Hostel  an einem traditionellen Sabbatessen teilgenommen, was sehr interessant war.

 

 

 

 

 

Tel Aviv Teil 1 (Old Jaffa)

Ich komme gerade von Israel zurück und bin so begeistert von dem Land das ich natürlich darüber schreiben muss 😉

Israel ist ja aktuell ziemlich „in“, so ziemlich jeder war gerade da oder geht bald hin, so ich eben auch.

Da wir spät in der Nacht angekommen sind haben wir an Tag 1 erstmal ausgeschlafen und sind dann gemütlich nach Old Jaffa (die Altstadt) gebummelt.

 

 

 

 

Dort haben wir uns in Ruhe umgesehen und dann erstmal am alten Hafen Mittag gegessen.

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Julia, Steffi und ich

 

Danach haben wir eine Free Walking Tour durch die Altstadt mitgemacht, welche sehr seltsam war… ich glaube die Tourführerin war betrunken.

Die kleinen verwinkelten Gassen alten sind echt ein Traum!

Man hat das Gefühl hinter jeder Ecke steckt ein Stück mehr Geschichte.

Die Architektur der Häuser gemischt mit den Bunten Fenstern, Türen oder Schildern war mit dem Meer welches immer wieder hinter den Häusern zu erkennen war einfach ein Anblick zum dahinschmelzen.

Zwischendurch hat man oft kleine Galerien und es hängt in den Gassen sehr viel Kunst.

Ich habe von Kunst ja nicht viel Ahnung, aber es passte irgendwie dort hin.