St. Lucia oder auch wo Nachts die Nilpferde die Stadt unsicher machen

Von Swaziland ging es weiter nach St. Lucia, ist quasi ein einziger Wetlandpark und dafür berühmt das es jede Menge Flusspferde und Krokodile gibt.

Angekommen in unserer Lodge welche wieder mal toll war haben wir beschlossen die Stadt kurz zu Fuß zu erkunden, nach Tagen fast nur im Auto, tat das mal ganz gut.

Wir wollten zum Strand laufen und haben den etwas längeren Weg gestartet der etwas außenrum über einen bordwalk gegangen wäre, überall waren Warnschilder vor den Hippos und auch die Lady im Hotel hatte uns bereits gewarnt das wir auf keinen Fall nach Sonnenuntergang durch die Stadt laufen sollten weil da überall Hippos wären… Moment! Hippos in der Stadt? Ja gibt’s da… Dazu gleich mehr…

Leider konnten wir den Weg zum Strand nicht fortsetzen da ein freundlicher Polizist und warte das dort gerade jemand mit dem Messer bedroht worden ist, und sie denjenigen grade noch suchen würden. Das war das einzige Mal in Südafrika wo wir mit Kriminalität in Berührung kamen! In dem ach soooo gefährlichen Südafrika 😉

Am nächsten Tag fuhren wir durch den Ismangaliso Wetlank Park Zum Cape Vidal, ein wunderschöner Strand mit tollem Ausblick erwartete uns hier, zurück über verschiedene Aussichtspunkte und jede menge Tiere die auch hier zu sehen waren.

Zurück in St. Lucia haben wir eine Bootstour durch die Wetlands gemacht wo wir nochmal Hippos aus nächster Nähe bestaunen konnten.

Abends im Hotel lies uns das m ist den Hippos welche durch die Stadt laufen aber irgendwie nicht los, also sind wir ins Auto gehüpft und haben das kleine Örtchen gefühlt 25 mal abgefahren, mit Stirnlampe und Fernlicht bewaffnet sind wir unsere Kreise gedreht und haben auch die von der Dame an der Rezeption eingezeichneten Straßen wo sich die Hippos am liebsten aufhalten da 15 mal passiert. Leider ohne Erfolg… Keine Hippos in the City an dem Abend. Vielleicht auch ganz gut so, da dies sehr aggressive Tiere sind und laut Aussage des Rangers auf dem Boot, das Tier welches die meisten Menschen auf dem Gewissen hat in Südafrika…

Dafür hatten wir morgens beim Frühstück, Affen auf dem Balkon.

Hat man auch nicht jeden Tag 🤷‍♀️

Am nächsten Tag sind wir nach Durban gefahren, Durban wird auch klein Indien genannt und soll eine der gefährlichsten Städte in SA sein.

Die Innenstadt haben wir nur kurz  mit dem Auto passiert, aber wirklich unwohl habe ich mich auch hier nie gefühlt.

Direkt bei uns am Hostel war ein wunderschöner Strand welchen ich noch etwas abgelaufen bin, auch hier null Gefahr. Ich wurde zwar recht oft angesprochen. Aber immer sehr freundlich, nie aufdringlich oder komisch.

Am nächsten morgen sollten wir dann eigentlich weiterfliegen nach Port Elisabeth, aber wie heißt es so schön: erstens klommt es anders, und zweitens wie man denkt…

Am Flughafen angekommen stand unser Flug nicht auf der Abflugtafel, am Informationsstand wuste der gute Mann auch nichts davon das um 9.50 Uhr Uhr ein Flug nach Port Elisabeth gehen soll.

Also wir zum Southaafrican Airlines Schalter, wo uns dann mitgeteilt worden ist das der Flug bereits vor Monaten gestrichen worden ist.

Schlecht das uns keiner darüber in Kenntnis gesetzt hat?!

Wir wurden dann nach einiger Wartezeit umgebucht auf einen Flieger zurück nach Johannesburg, wo wir dann weiterfliegen konnten nach Port Elisabeth.