Südafrika der Start in Johannesburg, BlydeRiver Canyon und im Krüger Nationalpark

Wir starten unsere Südafrikatour in Joahnnesburg, und unser Navi will uns anscheinend zum ersten Guesthouse erstmal die Stadt zeigen. Quer durch die City, an jeder Ampel haben wir gefühlt überprüft ob das Auto auch wirklich verriegelt und alle Scheiben oben sind, da Afrika ja sehr gefährlich sein soll.

Angekommen wollten wir eigentlich direkt los nach Soweto, doch mit einem Mal find es richtig krass mit Regen und Hagel an, so das wir erstmal garnichts machen konnten.

Nach Rücksprache mit unserer Guesthousemama haben wir uns dann aufgrund des Wetters entschieden das Apartheitsmuseum zu besuchen.

Gesagt getan, grundsätzlich ist es ein tolles Museeum was sicherlich einen wichtigen Teil der Geschichte, wenn nicht sogar den wichtigsten, Südafrikas widerspiegelt.

Jedoch muss ich sagen das es unlogisch aufgebaut war man Stellenweise wenn man sich mit dem Thema noch nicht befasst hat nicht viel verstanden hat oder zu viele Informationen auf einen eingeprasselt sind.

Auch die Nelson Mandela Ausstellung, war weder irgendwie chronologisch noch hast man was über ihn und sein Leben im Detail erfahrenen.

Wichtiges Thema aber für mich definitiv nicht der richtige Ort um sich darüber zu informieren oder damit anzufangen sich damit zu beschäftigen.

Am nächsten morgen haben wir mit strahlendem Sonnenschein Johannesburg verlassen aber nicht ohne vorher noch die tollen Jacaranda Bäume zu bewundern welche um diese Jahreszeit überall in der Stadt blühen.

Dann sind wir Richtung Pilgrims Rest gefahren, auf dem Plan stand eigentlich der Blyde River Canyon, jedoch wurde das Wetter immer schlechter und es machte immer weniger Sinn… Wir haben das Dorf Pilgrims Rest angeschaut und zwischendurch an verschiedenen Wasserfällen gehalten und sind dann in unser schnuckliges Guesthouse eingecheckt, auf dessen Wiese unzählige Hasen gewohnt haben.

Am nächsten morgen sind wir extrem früh los um endlich den Blyde River Canyon zu bestaunen. Angefangen am Pinnacle Rock, über die Bourke’s Luck Potholes, God’s Window bis zu den Three Rondavels.

Wahnsinns Ausblicke!

Das Wetter hielt auch und wir waren begeistert!

Da wir so früh gestartet sind waren wir breites so früh fertig das wir direkt weiter in den Krüger Nationalpark gefahren sind.

Für mich wäre es das erste mal mal in einem solchen Nationalpark und da uns andere Touristen am Vortag erzählt haben das die Chance hier wirklich Tiere zu sehen sehr gering ist, hatte ich etwas Angst bzw. Bedenken das wir hier nur Sinnlos durch die Gegend fahren.

Nach ca. 5 Minuten im Park sahen wir bereits die ersten Impalas, Zebras, Giraffen, Elefanten usw.

Es sollten noch etliche Tiere an dem Tag folgen und es war atemberaubend…

Kurz vor Schluss bogen wir um eine Ecke und standen auf einer kleinen unbefestigtsten Straße vor einer Herde Elefanten welche ein junges dabei hasten. Der  Elefant direkt vor uns wirkte irgendwie auch nicht so erfreut und zu sehen und wir wussten nicht so recht wie wir reagieren solle.

Rückwärts fahren war keine Option, weiterfahren ging auch nicht da die Elefanten uns den Weg versperrten.

Nach einigem hin und her er sind die Elefanten dann aber zur Seite abgebogen und wir konnten unser Tour fortsetzen.

Uns war aber in der Situation sehr unwohl, da diese uns locker platt gemacht hätten 😉 aber Gott sei dank war ich so clever alles auf Video festzuhalten 😉

Als wir Abend an unsere Lodge für die nächsten Tage eingecheckt haben gab gab es zu unserer Verwunderung nicht den kleinen Bungalow den wir gemietet hatten, sondern reine Riesen Lodge mit 2 Schlafzimmern und einem Riesen Wohnzimmer. Das beste an der Lodge (Sabie River Lodge) war allerdings die Terasse welche direkt zum Sabie Fluss lag und von der aus man direkt Flusspferde und andere Tiere beobachten konnte.

Die Anlage an sich war auch der Hammer, vom Pool über die Feuerstelle bis zum Restaurant, einfach toll!

aufgrund dessen das wir am Vortag bereits so viele Tiere gesehen hatten und unsere Unterkunft so mega war haben wir beschlossen am nächsten Tag einfach nicht wie geplant in den Krüger zu fahren sondern die Tiere von unserer Terrasse aus zu beobachten.

Dies hat auch was Flusspferde anging super funktioniert.

Wir konnten diese eigentlich den ganzen Tag beobachten und abends kam noch irgendwas Büffelartiges zu uns in den Vorgarten spaziert.

Am nächsten Tag sind wir dann doch wieder in den Krüger da wir bisher noch keine Löwen gesehen hatten, und was wäre Safari in Afrika ohne Löwen?

Wir haben zunächst alle Tiere vom Vortag nochmal gesehen, teilweise sogar näher und oft mit Jungtieren.

Irgendwann kam dann endlich auch ein Löwe, bzw. eine Löwin, leider sehr weit weg und somit schwierig zu erkennen.

Nach dem wir irgendwann genug von Tieren, Schotterpisten und Natur hatten sind wir Richtung Swaziland aufgebrochen.

Aber dazu mehr im nächsten Artikel…